Aufzucht

2017

Dieses Jahr habe ich 8  von etwa 45 gelegten Eier ausgebrütet. Ein Ei war nicht befruchtet.

Diese 7 Nachzuchten sind nach über 65 Tagen im Brutapparat geschlüpft. Da ich verdeckt bebrüte, d.h.die Eier liegen komplett bedeckt  in normaler Gartenerde, bemerke ich den Schlupf erst, wenn die Eier sich nach oben bewegen. Die Schlüpflinge haben dann schon die Eischale durchbrochen und sind im Boden wieder abgetaucht.

Da ich alle Eier am gleichen Tag in den Brutapparat gelegt habe, schlüpfen die Kleinen meist auch innerhalb 1-3 Tagen.

Sie kommen nach kurzer Begutachtung und nachdem ich sie gewogen habe, sofort in das Gewächshaus in ihr vorbereitetes Gehege.

Dort leben sie fortan, gut geschützt mit Nachzuchten aus den letzten 3 Jahren. Sie können frei wählen, ob sie im Gewächshaus bleiben, oder nach draußen ins gut geschützte Gehege wollen. Wasserstellen gibt es drinnen wie draußen.

Fotos für die Papiere und Fotodokumentation mache ich wenige Tage nach dem Schlupf, wenn sich die Minis etwas  von der anstrengenden Befreiungsarbeit aus ihrem Ei erholt haben.

So sieht der Freilauf der Minis, angebaut an das große Gewächshaus, aus:

Unser Grundstück ist hoch gelegenen, so dass es bei uns ziemlich windet. Deshalb habe ich die Seitenwände des Freigeheges mit Alltopplatten ausgekleidet. Oben schützt ein Drahtgitter vor Fressfeinden.

 

 

2016

009

2015

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Anfang März haben die ersten Minis ihre Winterstarre beendet.

Nun wird Wasser, Futter , Licht und Wärme täglich angeboten.

Nachdem alle Minis wach sind,  werden sie gebadet, gewogen, begutachtet und nun werden neue Fotos für die Fotodokumentation der Eu Bescheinigungen gemacht.

Noch darf keiner der Kleinen das Frühbeet verlassen. Wenns durch die Sonne zu warm wird, öffnet der Deckelöffner selbständig ab etwa 28 Grad.

Nachzuchten von 2014

Bella

Donna

Helena (2)

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Meine  Nachzuchten von 2014 sind seit Mitte November in der Winterstarre. Die Überwinterungskiste besteht aus Styrodur, aufgefüllt mit normaler Gartenerde , und  steht unter dem Frühbeet im Boden. Temperaturfühler auf Schildkrötenhöhe im Boden geben mir zu jeder Zeit an wie kalt , bzw warm es dort ist. Wird es durch Frost auch im Frühbeet sehr kalt, kühlt sich natürlich auch der Boden in der Überwinterungskiste aus und kann sogar unter 0 ° kalt werden. So ist die Schlafkiste des Frühbeetes mit einer  Deckelheizung  ausgestattet, die springt an sobald die Temperatur unter 2 Grad fällt.

Meine Minis starren genauso lange wie die Großen, d.h. so lange sie mögen. Wenn im Frühjahr,  je nach Witterung und Sonnenschein schon ab Ende Februar /März das Frühbeet so aufgeheizt wird, dass auch der Boden sich soviel aufwärmt, und die Minis aufwachen, wird Licht und Heizung angestellt und für sie beginnt dann das neue Schildkrötenjahr.

 

2014

war für mich ein besonderes Jahr, da ich an Christine Dworschaks Studie teilnehmen durfte. (Siehe Kapitel Entwicklungsstudie).

2 Gelege von Mama und Schumi habe ich dafür nach Vorschrift ausgebrütet.

 

2 weitere Gelege von folgenden Elterntieren habe ich ebenfalls ausgebrütet:

Walli’s 1. Gelege beinhaltete 4 Eier, und diese 4 wunderschönen Schlüpflinge sind mit Nachtabsenkung auf Weibchen bebrütet worden.

Madonna hat mit ihren 10 Jahren und 800 gr zum ersten Mal 4 mini Eier zwischen 11 und 13 gr gelegt.

Die winzigen Schlüpflinge wogen dann auch nur um die 7-9 gr. Sie wurden verdeckt bei konstanten 33 ° auf Weibchen bebrütet.

Die Nachzuchten werden ab Frühjahr 2015 , nach erfolgreicher Winterstarre,mit den Eu Bescheinigungen ,  abgegeben.

Fotos finden Sie ab Frühjahr 2015 unter Abgabe.

 

2013

habe ich von Mamas 1. Gelege 7 Eier ausgegraben ( da sie an einem Wochenende gelegt hat, konnte ich es live verfolgen, allerdings sehr vorsichtig ohne sie zu stören! )  und ausgebrütet. Leider waren nur 5 Eier befruchtet, aber die Schlüpflinge sind top fit nach 53-55 Tagen geschlüpft.

3 Nachzuchten haben ein neues Heim gefunden, 2 sind aus unerklärlichen Gründen nach erfolgreicher Winterstarre verstoren.

 

2012

Nachdem mein Gehege immer größer und artgerechter wurde, hegte ich den Wunsch eine kleine Schildkrötenzucht aufzubauen. Deshalb habe ich im Sommer 2011 mehrere semi und adulte  Weibchen zu meinen 3 Tieren dazugekauft. Nach Quarantäne und Winterschlaf hat dann ein adultes Weibchen   ihr erstes Gelege bei mir gehabt. (Bei der Vorbesitzerin schon seit einigen Jahren.)

Da Giannina die ganze Zeit in Quarantäne gelebt hat, kommen meine beiden Schumi und Bulli nicht als Vater in Frage, sondern das Männchen mit dem sie bei der Vorgängerin gehalten wurde. (Weibliche Griechische Landschildkröten können Sperma über einige Jahre speichern.)  Leider musste ich mich dann im nächsten Sommer von Giannina trennen, da sie sich nicht in meine Gruppe integrierte und öfters mit meiner Mama aneinandergeriet. Sie wurde durch ein anderes Weibchen „Walli“ als Zuchttier „ersetzt.“

Von ihren 4 Eier waren 2 befruchtet und wurden ausgebrütet: Hervorkamen Julietta und Bina:


Bina an Julietta

Julietta hat uns leider  während der Winterstarre 2012-13  verlassen. (R.i.P)

Damit Bina nicht alleine aufwachsen sollte,  habe ich im Frühjahr darauf einen Schlüpfling dazu gekauft: Luna

Luna Mai 2014 (3)

 

 

 

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