Wie alles begann

Als unser jüngster Sohn vor über 17 Jahren den Wunsch äußerte, eine Schildkröte haben zu wollen, kauften wir im Juli 97 kurzentschlossen ein wunderschönes Schildkrötenbaby von 80 g ohne zu ahnen was sich daraus in späteren Jahren entwickeln würde. Nach kurzer Zeit wurden noch 2 weitere Tiere dazu gekauft. Seither leben diese 3 Tiere bei uns. Es handelte sich um „griechische Landschildkröten„.

Wie vom Züchter empfohlen, hielten wir die kleinen Geschöpfe bis zum Ende des Sommers  im Terrarium,  sie überwinterten im Kellerschacht in einer Holzkiste mit Buchenlaub,  ab darauffolgendem Sommer wurden sie dann in unserem Garten mit kleiner Schutzhütte gebracht.

Viel Information über die artgerechte Haltung gab es nicht, („Das Internet ist für uns alle Neuland“) und wir fütterten auch schon manchmal Apfel und gekauften Salat. Ein dünnes “ GU Tier-RatgeberLandschildkröten und NTV Verlag Ernährung von Landschildkröten“ wurden immer wieder durchgeblättert und gelesen.

Nach etwa 7 Jahren stand fest, daß es sich um 2 männliche und ein weibliches Tier handelten. Das Gehege wurden abgeteilt und Schumi und Bulli  wurden von Mama  getrennt.

All die Jahre haben diese 3 Tiere ein bescheidenes Gehege und einigermaßen artgerechte Haltung und Fütterung ohne Probleme und ohne  sichtbaren Krankheiten überstanden und sie entwickelten sich zu wunderschönen Schildkröten, deren Elterntiere aus Albanien stammen.

Als wir dann 2008 nach Deutschland zogen, wuchs in mir der Wunsch ihnen  ein richtig großes, schönes Gehege mit Gewächshaus und allem drum und dran zu bieten , auch entschloss ich  mich weitere Weibchen dazu zuholen um später eine kleine Hobbyzucht   aufzubauen.

Zuerst habe ich 2 semiadulte Weibchen, trotz ihres höckrigen Wachstums übernommen, und mir wurden auch Papiere mitgegeben. Bei einem weiteren Kauf weiblicher Tiere wurde ich dann besser informiert; d.h. ich bekam Papiere und mir wurde gesagt, ich müsse die Tiere anmelden. Eu-Bescheinigungen wurden dann auch für meine 3 ersten Schildkröten ausgestellt und so können sie für die Zucht auch eingesetzt werden.

Wie gut, daß es Internet und tolle Foren gibt. Schnell habe ich mich schlau gemacht, jedoch lag das Kind da schon im Brunnen.  Leider war  die Fotodokumentation der beiden höckrigen „Pippa und Fiona“  nicht vollständig. Eine Beschlagnahmung stand kurzzeitig im Raum, glücklicherweise darf ich die Tiere jetzt doch behalten.  Und dann begann das lange Lesen, Interpretieren und Verstehen der verschiedenen Unterarten. Ein ziemlich umfangreicher Lernstoff, da es schon sehr viele Mischlingstiere gibt, oder Tiere deren Eltern, bzw schon Großeltern  Mischlinge sind, und wieder mit einer reinen Unterart gepaart wurden. Doch darüber gibt es ein neues Kapitel:  ARTENMERKMALE .

Und hier 3 Fotos im Zeitraffer (1997 – 2003 – 2014)

meiner Schildkrötenhaltung unter dem Moto Lifelonglearning,

oder es ist nie zu spät etwas zu ändern!!

     SK 1997            1997

SK 2003 2003August 2014 (1)

 2014

2016

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